Malerei · Grafik · Bildnerische Erziehung

Richard Schell

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Über Richard Schell

Richard Schell arbeitet zwischen informeller Malerei, Grafik und konkreten Sujets. Seine prozessorientierte Praxis verbindet Intuition mit konzeptionellem Denken und untersucht das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt und seinem inneren Wesen.

Geboren 1971 in Leoben in der Steiermark, nach der Matura am Stiftsgymnasium Admont Studium der Psychologie, Philosophie und Germanistik in Wien.

1994 bis 1996 Tischlerlehre mit Abschluss, anschließend Studium der Germanistik und Bildnerischen Erziehung an der Pädagogischen Akademie der Diözese Graz-Eggenberg, unter anderem bei Prof. Franziska Pirstinger und Prof. Manfred Gollowitsch in Malerei, Plastik, Grafik und Kunstbetrachtung. Wohnhaft in Judenburg in der Steiermark, seit 2009 Lehrer für Deutsch und Kunsterziehung an der Mittelschule Scheifling.

Seit der Kindheit gewann neben der verbalen Kommunikation auch die Möglichkeit der Darstellung meiner individuellen Reflexion der Wirklichkeit in Bildern und Formen weitreichend an Bedeutung und wurde zu einem der zentralen Bestandteile meines Lebens.

In letzter Zeit bewegte sich meine künstlerische Praxis von der gegenstandslosen, informellen Malerei und Grafik immer mehr hin zu konkreten Formen und Sujets. Die Werke entstehen in einem prozessorientierten Arbeitsvorgang, bei dem Intuition und konzeptionelles Denken gleichermaßen eine Rolle spielen.

Die Konfrontation und Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt, mit sich selbst und seinem inneren Wesen bilden den zentralen Kontext zu den Arbeiten. Sie sollen Interpretationsspielräume eröffnen, die im Auge des Betrachters liegen.

Als eine der Quellen der Inspiration gilt neben dem Interesse für die Kulturen und Religionen der Welt die intensive Beschäftigung mit der Sozialen Plastik bei Joseph Beuys einerseits, andererseits der serielle Hyperrealismus Andy Warhols und seiner Zeitgenossen. Als praktizierender Buddhist betrachte ich das individuelle Leben als persönliches Kunstwerk, in dem jede Handlung zu einem Pinselstrich wird und im Sinne Beuys einen künstlerischen Akt darstellt.

Jeder Mensch ist ein Künstler. – Joseph Beuys