Von damals bis heute
Vom mittelalterlichen Bauzum offenen Kulturort
Die ersten Bauphasen der Tammerburg reichen in das späte 13. und 14. Jahrhundert zurück. Im 16. Jahrhundert erhielt sie unter den Welspergern ihr prägendes Erscheinungsbild als adeliger Ansitz. Später diente das Gebäude unter anderem als Pfleghaus, Küchenmaierhof und Bauerngehöft.
Die verschiedenen Nutzungen haben den Charakter der Anlage über Jahrhunderte hinweg geprägt und sind in ihren Räumen bis heute ablesbar. Aus dem einstigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude entwickelte sich Schritt für Schritt ein Ort, an dem Geschichte nicht nur bewahrt, sondern neu erlebt wird.
Heute öffnet sich die Burg für Ausstellungen, Musik, Literatur und Begegnung. Historische Architektur und zeitgenössische Kultur treten dabei in einen lebendigen Dialog und geben dem Bauwerk eine neue, gemeinschaftliche Bedeutung.
Quellen: Stadtführer Lienz und Osttirol Tourismus.